An diesem Dienstag, dem 16. Dezember, werden die Vereinigten Staaten ausnahmsweise zwei NFP-Berichte gleichzeitig veröffentlichen — die für Oktober und November — aufgrund der Verzögerung, die durch den jüngsten Federal Shutdown verursacht wurde. Diese doppelte Veröffentlichung stellt das letzte große makroökonomische Ereignis des Jahres 2025 dar und möglicherweise eines der entscheidendsten für den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve zu Beginn des Jahres 2026.
Diese Zahlen stehen besonders im Fokus, weil die US-Arbeitslosenquote bereits bei 4,4 % liegt — ein Niveau mit erheblichen Konsequenzen. Dieser Schwellenwert ist keineswegs zufällig: Er entspricht genau dem Warnniveau, das die Fed in ihrem eigenen Basisszenario für 2026 veranschlagt hat, wie die offiziellen Projektionen des letzten FOMC zeigen. Mit anderen Worten: Die US-Wirtschaft erreicht heute den Arbeitslosenstand, den die Fed erst in einem Jahr erwartet hatte. Diese schneller als erwartete Entwicklung macht den Arbeitsmarkt zum entscheidenden Faktor der kommenden Monate.

Unter normalen Bedingungen reicht ein einzelner NFP-Bericht oft aus, um die Markterwartungen neu auszurichten. Dieses Mal ist der Druck jedoch deutlich höher: Die doppelte Veröffentlichung liefert einen zweimonatigen Überblick über die Dynamik des Arbeitsmarkts und beeinflusst unmittelbar den Zeitplan der geldpolitischen Entscheidungen im Januar und März 2026. Während sich die Inflation teilweise normalisiert hat, jedoch weiterhin je nach Komponente variiert, hängt die Fed nun vor allem vom Arbeitsmarkt ab, um die Notwendigkeit weiterer Lockerungen zu beurteilen.
Wenn beide Berichte einen deutlichen Rückgang bei den Nettobeschäftigungszuwächsen — oder sogar eine Kontraktion — zeigen, steht die Fed vor einem klaren Risiko: einer härteren Landung des Arbeitsmarkts, was eine schnellere Senkung des Leitzinses bereits im Januar implizieren könnte, oder zumindest eine Kommunikation, die auf präventive Unterstützung der Wirtschaft abzielt. Ein zu schneller Anstieg der Arbeitslosigkeit, während die Kerninflation noch nicht vollständig stabilisiert ist, wäre sowohl politisch als auch makroökonomisch schwer zu bewältigen.
Umgekehrt könnte die Fed bei robusten Beschäftigungszuwächsen — etwa 120–150 Tsd. pro Monat — und einer stabilen oder leicht sinkenden Arbeitslosenquote einen vorsichtigen Kurs beibehalten und eine Anpassung der Politik bis März hinauszögern. In diesem Szenario könnte sie argumentieren, dass der Schwellenwert von 4,4 % nicht nachhaltig überschritten wurde und dass die Arbeitsmarktlage weiterhin mit einem geordneten Desinflationspfad vereinbar ist.

Wie auch immer: Die Veröffentlichung am 16. Dezember wird für die Anleihemärkte, die Zinserwartungen und alle konjunktursensiblen Vermögenswerte ein entscheidender Wendepunkt sein. Zusammengefasst handelt es sich wahrscheinlich um den wichtigsten Indikator des Jahresendes, da er darüber entscheidet, ob das von der Fed kürzlich vorgestellte 2026-Szenario glaubwürdig bleibt — oder angepasst werden muss.
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Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
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Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
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